Vorsicht bei Kinderwunsch-Medikamenten aus dem Ausland: Gefahren für Paare mit Kinderwunsch durch Importpräparate
Medikamente aus dem Ausland sind zwar oft preiswerter und rezeptlos zu bekommen – doch diese Präparate können erhebliche Gefahren in sich bergen. So gibt es oftmals keine Informationen zu Sicherheit und Qualität der jeweiligen Mittel. In vielen Ländern sind die Vorschriften und Kontrollen weniger streng, sodass zudem die Gefahr besteht, dass Präparate verunreinigt oder falsch dosiert sein könnten.
Noch gefährlicher: Bei hoher Nachfrage steigt auch die Wahrscheinlichkeit von betrügerischen Machenschaften. So können beispielsweise Fälschungen von Medikamenten im Umlauf sein, die womöglich nicht die gewünschten Wirkstoffe enthalten oder sogar gesundheitsschädlich sein können. Dann ist es möglich, dass nicht nur die gewünschte Wirkung ausbleibt, sondern sogar Nebenwirkungen oder gesundheitliche Schäden drohen.
Ein weiteres Problem ist die fehlende ärztliche Betreuung. Werden im Alleingang Medikamente ohne professionelle Anleitung und Führung genommen, steigt die Gefahr von Wechselwirkungen und falschen Dosierungen. Es ist unerlässlich, dass die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht erfolgt. Der Arzt oder die Ärztin kann die Medikamente individuell anpassen und kontrollieren. Dies ist absolut erforderlich, wenn es um die Behandlung zur Unterstützung der Fruchtbarkeit geht.
Experten sind sich einig: Medikamente sollten niemals aus unsicheren Quellen im Ausland bezogen werden. Für Paare mit Kinderwunsch ist es absolut unerlässlich, sich von qualifizierten Fachleuten beraten, betreuen und begleiten zu lassen und Präparate nur aus sicheren Quellen zu beziehen.
Falls Sie in Betracht ziehen Medikamente aus dem Ausland zu beziehen, so wenden Sie sich bitte an unser ärztliches Team, Sie erhalten dann die Adressen sicherer Bezugsquellen.