IN-VITRO-FERTILISATION (IVF)

Ein alternativer Weg zur Schwangerschaft

Bisweilen passiert es, dass die Elternschaft auf natürlichem Wege nicht glücken will. Oft können die Ursachen diagnostiziert werden, manchmal klappt es jedoch auch aus unerklärlichen Gründen nicht. Die IVF-Behandlung ist für kinderlose Paare, gleichgeschlechtliche Paare und Alleinstehende mit Kinderwunsch eine Möglichkeit, die individuelle Wahrscheinlichkeit für den eigenen Nachwuchs zu erhöhen.

In-Vitro-Fertilisation (IVF) – Ablauf

Der eigentlichen IVF-Behandlung geht eine Hormontherapie zur Erhöhung der Anzahl an Eizellen in einem Zyklus voraus. Nach Abschluss der Eizellreifung wird der Eisprung medizinisch eingeleitet. Anschließend werden die Eizellen in einer 10-15-minütigen Operation punktiert.

Die Entnahme erfolgt, indem unter Ultraschallkontrolle eine Hohlnadel durch die Scheide in die Eibläschen eingeführt und die Flüssigkeit der Eibläschen inklusive der Eizellen abgesaugt wird. Die entnommenen Eizellen werden im nächsten Schritt außerhalb des Körpers mit den speziell präparierten Samen befruchtet.

Nach zwei bis drei Tagen können die befruchteten Eizellen mit Hilfe eines Katheters in die Gebärmutter eingesetzt werden.
Die Chance für einen IVF-Erfolg kann mit Einsatz des Embryoscopes zur Auswahl der geeignetesten Embryonen verbessert werden.

In-Vitro-Befruchtung im natürlichen Zyklus – eine Möglichkeit?

Es besteht die Möglichkeit, die IVF-Behandlung ohne voraus gegangener Hormontherapie durchzuführen. Dies kann der Fall sein, wenn der Patientin aus gesundheitlichen Gründen von der Therapie abgeraten wird oder die Patientin keine Hormontherapie wünscht.
 

IVF – Beratung und Kontakt

Unsere erfahrenen Ärzte informieren und beraten Sie bei einem persönlichen Gespräch gerne ausführlich zur IVF-Behandlung und anderen Kinderwunschthemen.

Erste Informationen zu den verschiedenen Kinderwunschbehandlungen und zur IVF-Behandlung erhalten Sie außerdem bei unseren kostenfreien Infoabenden, zu denen wir Sie herzlich einladen. Die Ärzte stehen Ihnen am Ende des Abends für persönliche Fragen zur Verfügung.

FAQ: In vitro Fertilisation (IVF)

IVF ist die Abkürzung für In-Vitro-Fertilisation. Im Rahmen der IVF-Behandlung wird die Befruchtung außerhalb des menschlichen Körpers vollbracht, indem der behandelnde Arzt die Samen- und Eizellen zusammenbringt. Der IVF-Behandlung geht eine Hormontherapie zur Steigerung der Eizellreifung voraus.

Vor Start einer IVF- oder ICSI-Behandlung sollte die Kostenübernahme geklärt sein. Von beiden Partnern muss eine aktuelle Infektionsserologie, Einverständniserklärungen, die Beratungsbescheinigung vom Frauenarzt, und bei ICSI die Andrologenbescheinigung vorliegen.

Je nach Stimulationsprotokoll, findet der erste Ultraschall kurz vor der Periode bis spätestens zum 3. Zyklustag statt. Die Hormonstimulation mit Spritzen beginnt zwischen dem 2.-3. Zyklustag. Sie sollten mit ca. 10 - 14 Spritzentagen rechnen. In dieser Zeit überprüfen wir zwei bis drei mal den Behandlungserfolg per Ultraschall- und Laboruntersuchung, und ermitteln den günstigsten Zeitpunkt zur Auslösung des Eisprungs sowie zur Eizellentnahme.

Für das Auslösen Ihres Eisprungs erhalten Sie eine genaue Uhrzeit. 36 Stunden nach dem „Auslösen“ wird die Follikelpunktion stattfinden.

Hier kommt es sehr auf das Alter der Frau an, und im geringeren Umfang auch auf das Alter des Mannes. Die besten Chancen haben Frauen bis zum 32. Lebensjahr mit einer Schwangerschaftsrate von 50 - 60 % pro Embryotrans.

Die Methoden der assistierten Befruchtung führen nur zu einem geringen Anstieg des Fehlbildungsrisikos. Zum Teil beruht dies auf dem genetischen Hintergrundrisiko der betroffenen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Zu beachten ist auch, dass Kinderwunschpatienten bei Eintritt der Schwangerschaft im Durchschnitt älter sind und damit durch natürliche Ursachen z.B. das Fehlgeburtsrisiko steigen kann.

Häufige Fragen
Begleitende Behandlungen

Wissen
schafft
leben.