1. Hormontherapie zur Eizellreifung
Vor der eigentlichen IVF-Behandlung wird in der Regel eine Hormontherapie durchgeführt. Sie steigert die Anzahl der Eizellen, die pro Zyklus gewonnen werden können.
2. Eizellentnahme
Nach der Eizellreifung wird der Eisprung ausgelöst. Anschließend erfolgt die Punktion der Eizellen unter Ultraschallkontrolle. Eine feine Hohlnadel wird durch die Scheide eingeführt, und die Eizellen werden abgesaugt. Dieser Vorgang dauert nur etwa 10 bis 15 Minuten.
3. Befruchtung im Labor
Die entnommenen Eizellen werden im Labor mit dem Sperma des Partners oder eines Spenders befruchtet. Nach 2–3 Tagen entwickeln sich die Embryonen, die für die Rückführung in die Gebärmutter ausgewählt werden.
4. Embryotransfer
Der Transfer erfolgt mittels eines Katheters direkt in die Gebärmutter. Modernste Methoden wie das Embryoskop helfen, die am besten geeigneten Embryonen auszuwählen und die Erfolgschancen zu erhöhen.