IVF Behandlung

Ihr Weg zum Wunschkind

Manchmal will die Elternschaft auf natürlichem Wege einfach nicht gelingen. Die IVF Behandlung bietet Paaren und Frauen mit Kinderwunsch die Möglichkeit, ihre Chancen auf eine Schwangerschaft gezielt zu erhöhen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zum Ablauf, den Kosten und häufigen Fragen rund um In-Vitro-Fertilisation.

Was ist IVF? – In-Vitro-Fertilisation einfach erklärt

IVF steht für In-Vitro-Fertilisation, also die künstliche Befruchtung von Eizellen außerhalb des Körpers. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zu steigern, wenn eine natürliche Empfängnis nicht möglich ist.

Die Methode richtet sich an:

  • Paare mit unerfülltem Kinderwunsch
  • Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen
  • Gleichgeschlechtliche Paare, die eine Familie gründen möchten

In-Vitro-Fertilisation (IVF) – Ablauf

1. Hormontherapie zur Eizellreifung

Vor der eigentlichen IVF-Behandlung wird in der Regel eine Hormontherapie durchgeführt. Sie steigert die Anzahl der Eizellen, die pro Zyklus gewonnen werden können.

2. Eizellentnahme

Nach der Eizellreifung wird der Eisprung ausgelöst. Anschließend erfolgt die Punktion der Eizellen unter Ultraschallkontrolle. Eine feine Hohlnadel wird durch die Scheide eingeführt, und die Eizellen werden abgesaugt. Dieser Vorgang dauert nur etwa 10 bis 15 Minuten.

3. Befruchtung im Labor

Die entnommenen Eizellen werden im Labor mit dem Sperma des Partners oder eines Spenders befruchtet. Nach 2–3 Tagen entwickeln sich die Embryonen, die für die Rückführung in die Gebärmutter ausgewählt werden.

4. Embryotransfer

Der Transfer erfolgt mittels eines Katheters direkt in die Gebärmutter. Modernste Methoden wie das Embryoskop helfen, die am besten geeigneten Embryonen auszuwählen und die Erfolgschancen zu erhöhen.

In-vitro-Fertilisation im natürlichen Zyklus – eine Möglichkeit?

Alternativ kann die IVF auch ohne Hormontherapie durchgeführt werden, falls gesundheitliche Gründe oder persönliche Präferenzen dagegen sprechen.

IVF Kosten: Was Sie wissen sollten

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen 50 % der Behandlungskosten. Im Rahmen einer IVF-Behandlung werden bis zu drei Versuche bezuschusst. Der Eigenanteil beträgt somit etwa 1.200 – 1.700 € pro Behandlungszyklus.

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FAQ: In vitro Fertilisation (IVF)

IVF ist die Abkürzung für In-Vitro-Fertilisation. Im Rahmen der IVF-Behandlung wird die Befruchtung außerhalb des menschlichen Körpers vollbracht, indem der behandelnde Arzt die Samen- und Eizellen zusammenbringt. Der IVF-Behandlung geht eine Hormontherapie zur Steigerung der Eizellreifung voraus.

Vor Start einer IVF- oder ICSI-Behandlung sollte die Kostenübernahme geklärt sein. Von beiden Partnern muss eine aktuelle Infektionsserologie, Einverständniserklärungen, die Beratungsbescheinigung vom Frauenarzt, und bei ICSI die Andrologenbescheinigung vorliegen.

Je nach Stimulationsprotokoll, findet der erste Ultraschall kurz vor der Periode bis spätestens zum 3. Zyklustag statt. Die Hormonstimulation mit Spritzen beginnt zwischen dem 2.-3. Zyklustag. Sie sollten mit ca. 10 - 14 Spritzentagen rechnen. In dieser Zeit überprüfen wir zwei bis drei mal den Behandlungserfolg per Ultraschall- und Laboruntersuchung, und ermitteln den günstigsten Zeitpunkt zur Auslösung des Eisprungs sowie zur Eizellentnahme.

Für das Auslösen Ihres Eisprungs erhalten Sie eine genaue Uhrzeit. 36 Stunden nach dem „Auslösen“ wird die Follikelpunktion stattfinden.

Hier kommt es sehr auf das Alter der Frau an, und im geringeren Umfang auch auf das Alter des Mannes. Die besten Chancen haben Frauen bis zum 32. Lebensjahr mit einer Schwangerschaftsrate von 50 - 60 % pro Embryotrans.

Die Methoden der assistierten Befruchtung führen nur zu einem geringen Anstieg des Fehlbildungsrisikos. Zum Teil beruht dies auf dem genetischen Hintergrundrisiko der betroffenen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Zu beachten ist auch, dass Kinderwunschpatienten bei Eintritt der Schwangerschaft im Durchschnitt älter sind und damit durch natürliche Ursachen z.B. das Fehlgeburtsrisiko steigen kann.

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